Seit 1986 in Québec entwickelt und gefertigt

Plasmanitrieren · Fallstudie

H13 nitrieren: eine tiefe Randschicht gegen Gleitverschleiß.

Patt erzeugt auf H13 regelmäßig Nitrierschichten von 250 µm oder mehr. Hohe Härte nahe der Oberfläche und eine tragende Diffusionszone unterstützen die Beständigkeit gegen Kontaktbelastung, Gleitverschleiß und Fressen.

≥250 µmVon Patt angegebene Nitriertiefe in der Produktion
≈1.100Gemessene Härte in 20 µm Tiefe (HV0.05)
≈800×Von Patt berichtete Verbesserung beim Gleitverschleiß

Härte mit tragfähiger Randschicht

Eine harte Oberfläche braucht Unterstützung darunter. Für H13-Bauteile mit wiederholter Kontakt- und Gleitbeanspruchung entwickelt Patt eine Diffusionszone mit einem Übergang vom gehärteten Rand zum Grundwerkstoff. Eine Tiefe von mindestens 250 µm bietet eine erhebliche Stützwirkung unter der Arbeitsfläche.

Der Prozess ist darauf ausgelegt, intergranulare Nitride (IGN) und spröde Oberflächenschichten zu vermeiden. Tiefe, Härteprofil und Schichtaufbau werden gemeinsam auf das Bauteil und seine Einsatzbedingungen abgestimmt.

Gemessener Mikrohärteverlauf

Zwei archivierte H13-Härteverläufe zeigen Messwerte an der oberen und unteren Probenposition. Jedes Profil enthält 12 Messpunkte zwischen 20 und 290 µm unter der Oberfläche. Die Werte werden ohne Glättung oder Extrapolation verbunden.

Messwerte des Mikrohärteverlaufs

Originalwerte an jeder Messtiefe; Härte in HV0.05.
Tiefe unter der Oberfläche (µm)Obere Position (HV0.05)Untere Position (HV0.05)
2011071106
4010761075
7010461021
10010481021
12010201021
140994944
170920835
190743712
220653653
240626601
270601578
290589578

Ein allmählicher Übergang zum Grundwerkstoff

In 20 µm Tiefe betragen die Werte 1.107 und 1.106 HV0.05. In 120 µm Tiefe liegen sie weiterhin bei 1.020 und 1.021 HV0.05. Weiter innen werden bei 240 µm 626 und 601 HV0.05 sowie bei 270 µm 601 und 578 HV0.05 gemessen. Die Profile zeigen den Härtegradienten unter der Arbeitsfläche.

Originalmikroaufnahmen im Querschliff

Die ausgewählten Mikroaufnahmen behalten ihre ursprünglichen Beschriftungen und 50-µm-Maßstäbe. Öffnen Sie ein Bild zur Ansicht in voller Auflösung.

Gleitverschleiß und Fressbeständigkeit

Patt berichtet über die folgenden Verbesserungen beim Nitrieren von H13. Diese Verschleißergebnisse sind von den oben dargestellten Mikrohärtemessungen getrennt zu betrachten.

01

Etwa 800-fach höhere Gleitverschleißbeständigkeit

Patt berichtet von einer etwa 800-fachen Verbesserung der Gleitverschleißbeständigkeit gegenüber dem nicht nitrierten H13-Grundwerkstoff. Dies betrifft den Materialverlust an Gleitkontakten.

02

Deutlich höhere Fressbeständigkeit

Patt berichtet außerdem über eine erheblich verbesserte Fressbeständigkeit. Sie hilft, Kontaktflächen vor Adhäsionsschäden und Materialübertragung beim Gleiten zu schützen.

Anwendung auf H13-Werkzeuge

Bei Werkzeugen für die Kunststoffverarbeitung und anderen H13-Bauteilen eignet sich die Behandlung für Gleitkontakte, bei denen Verschleiß, Adhäsionsschäden und die Stützwirkung der Randschicht gemeinsam entscheidend sind. Das Zielprofil richtet sich nach Kontaktbedingungen, Geometrie und vorheriger Wärmebehandlung.

Senden Sie für eine Anwendungsprüfung den Wärmebehandlungszustand, die Kernhärte, die Zeichnung, Arbeitstemperatur, Kontakt- oder Verschleißprobleme, Abdeckbereiche und endgültige Maßanforderungen.

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Die Randschicht auf Ihr H13-Bauteil abstimmen

Beschreiben Sie Werkstoffzustand, Geometrie und Verschleißproblem. Patt prüft die passende Tiefe und Oberflächenanforderungen für Ihre Anwendung.

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